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Betreuungsverein der AWO

braucht neue Heimat

Der Betreuungsverein der Arbeiterwohlfahrt (AWO) braucht eine neue Heimat. Vollkommen überraschend, sagt Bernd Scheid, habe die Stadt den Vertrag für die Räume im ersten Stock der ehemaligen Seniorenbegegnungsstätte an der Gelderstraße gekündigt. Seit 1985 hat der Betreuungsverein dort seinen Sitz. Die Begründung für die Kündigung: Das Gebäude könne nicht wirtschaftlich betrieben und müsse angesichts der angespannten Haushaltslage abgerissen werden.

Bei allem Verständnis für die finanziellen Nöte der Stadt Rheinberg ist der Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt im Kreis Wesel mehr als irritiert über die Art und Weise der Kündigung. „Kein Vertreter der Stadtverwaltung hat mit uns im Vorfeld das Gespräch gesucht, zum Beispiel, um gemeinsam eine Lösung für diese Situation zu finden.“ Die Kündigung sei auch deshalb so überraschend gekommen, weil der AWO in der Vergangenheit immer signalisiert worden sei, dass ein Abriss nicht zur Debatte stehe. Für den vorgesehenen Kreisverkehr an dieser Stelle, habe es geheißen, sei ohnehin kein Geld vorhanden.

Der Betreuungsverein der AWO übernimmt im gesamten Kreis Wesel Vormundschaften, Pflegschaften bei Minderjährigen und Betreuungen bei Erwachsenen. Zurzeit werden mehr als 600 Menschen hier betreut. Außerdem unterstützt der Verein ehrenamtliche Betreuer.

„Die AWO“ sagt Bernd Scheid, „wird jetzt neue Räume suchen müssen. Die Arbeit soll schließlich reibungslos weitergehen.“

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AWO Presseinformation vom 23.09.2016 als Word-Dokument



Foto: Geschäftsführer des

Bernhard Scheid

Geschäftsführer des
AWO Kreisverband Wesel e.V. (bis 31.12.2017)
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