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AWO Umbau in Wesel:

Schritt für Schritt

Die AWO in Wesel modernisiert und erweitert ihren Standort am Kaiserring.

Derzeit beherbergt das große Gebäude der AWO am Kaiserring 12-14 die Lotte-Lemke-Familienbildungsstätte, die Beratungsstelle für Schwangerschaft und Sexualität, den Betreuungsverein, die Fahrradwerkstatt, das „Second Hemdchen“, die Flüchtlingsberatung, die Ambulanten Hilfen zur Erziehung, die Begegnungsstätte und die Einrichtung zur beruflichen Rehabilitation. Ein vielfältiges Angebot also – und das wird auch so bleiben.

„Mit dem geplanten Umbau möchten wir uns neu sortieren und schauen, wie und ob wir andere Schwerpunkte setzen wollen“, sagt Regelind Holzwarth, Abteilungsleiterin für Familienpolitik beim AWO Kreisverband Wesel. Dazu habe man sich hingesetzt, alle Einrichtungen samt Quadratmeterzahl aufgelistet und „auf Papier hin- und hergeschoben, bis wir eine Lösung gefunden hatten“, sagt Holzwarth.

Ein behindertengerechter Zugang und Parkmöglichkeiten in der Nähe stehen auf der Prioritätenliste ganz oben.  „Am Hinterhaus entstehen ein separater Eingang mit Aufzug sowie ein Durchgang zum Hof, so dass Rollstuhlfahrer und Menschen mit Rollatoren oder Kinderwagen alle Räume bequem erreichen können“, erklärt Holzwarth. 

Außerdem hat die AWO sowohl von der Bahn als auch von der Stadt Grundstücke hinter dem Gebäude kaufen können. Dort sollen zirka 20 Parkplätze entstehen. „Wir haben sehr lange für diesen Parkplatz gekämpft“, erzählt Holzwarth. Damit sei endlich sichergestellt, dass Klienten und Kursteilnehmer die AWO auch gut mit dem Auto erreichen könnten. „Das ist bisher leider nicht der Fall, und oft muss man vom Parkplatz bis zu uns lange Wege zurücklegen. Vor allem für Menschen, die nicht so mobil sind, ist das ungünstig.“ Zum Parkplatz soll man später über die Straße Franz-Etzel-Platz gelangen können.

AWO Holzwarth

Die Familienbildungsstätte, die bislang im hinteren Teil des Hauses ihren Platz hat, soll in die vorderen Räume an die Straße ziehen. „So wird sie sichtbarer, und es ist sicherlich sinnvoll, sie mehr ins Augenmerk zu bringen“, meint Holzwarth. Auch der Betreuungsverein und „Startchancen“, das Hilfen zur Erziehung bietet, sollen „nach vorne rücken“. Die Räume werden neu aufgeteilt und den neuen Anforderungen angepasst. „So wird die Familienbildungsstätte beispielsweise etwas größer; sie gewinnt dazu“, sagt Holzwarth.

Mit der Architektin wurden alle Änderungen und Pläne besprochen. „Wir haben auch die Mitarbeiter miteinbezogen. Jeder konnte eigene Vorschläge und Wünsche einbringen“, betont die Leiterin des Referats für Familienpolitik. Daraus wurde eine Vorlage für alle Referatsleiter erarbeitet und vorgestellt. „Dann haben wir weiter gemeinsam überlegt, was wie passen könnte.“ 

Nun werden die Bauanträge bei der Stadt Wesel eingereicht. Sobald sie bewilligt sind, „sollen die Arbeiten zügig beginnen“, sagt Regelind Holzwarth. „Zunächst wollen wir vorne an der Straße anfangen, so dass die Familienbildungsstätte umziehen kann. Dann geht es mit dem Hinterhaus weiter.“ Auch der derzeit unscheinbare Hof soll grüner werden. Die Fertigstellung ist für Herbst 2013 angedacht.

-zur freien Verfügung-
Text und Foto: Annette Feldmann
AWO Kreisverband Wesel
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Bildunterschrift: Regelind Holzwarth zeigt die Pläne für den Umbau.



Info:

Der AWO Kreisverband Wesel hat 15 Ortsvereine und zirka 3500 Mitglieder. Etwa 200 Menschen engagieren sich ehrenamtlich in den 130 Einrichtungen im Kreis. Festangestellt arbeiten hier rund 1000 Mitarbeiter, damit ist der Sozialverband einer der großen Arbeitgeber im Kreis.