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AWO schult Mitarbeiter in Sozialrecht

Der AWO-Kreisverband Wesel hat Anfang des Jahres damit begonnen, 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Sozialrechtsberatung fortzubilden. Die Fachkräfte werden über einen längeren Zeitraum tageweise durch den bekannten Sozialrechtsreferenten Harald Thomé qualifiziert, um Ratsuchenden helfen zu können. „Menschen, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, schöpfen nicht immer alle Ansprüche aus – entweder aus Unwissenheit oder auf Grund fehlender Information“, sagt Ulrike Weidemann, Referatsleiterin Arbeitsmarkt- und Gesundheitspolitik beim AWO-Kreisverband.

Mit der Sozialberatung will die AWO die Bürgerinnen und Bürgern mit ersten umfassenden Informationen versorgen, damit diese ihre Rechte und Ansprüche so weit wie möglich wahrnehmen. „In allen unseren Angeboten und Beratungsstellen im Kreis hat seit den Hartz IV-Gesetzen der Beratungsbedarf in sozialrechtlichen Fragen stetig zugenommen“, so Weidemann.

Ob alleinerziehend, in der Patchwork-Familie oder in gleichgeschlechtlicher Beziehung –die Lebensumstände haben sich bei vielen Menschen verkompliziert. Deshalb muss immer öfter der individuelle Einzelfall betrachtet werden. Weidemann: „Wir wollen unsere Fachkräfte zu Spezialisten in der Sozialberatung schulen.“ Das AWO-Angebot richtet sich an Menschen, die bei der AWO an einer Maßnahme teilnehmen. „Arbeitslose und Personen in besonderen Lebenslagen werden bei uns dann nicht nur qualifiziert und beschäftigt, sondern auch qualifiziert beraten“, sagt Weidemann.

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