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Erzählt mir doch nicht, dasset nich jeht

AWO feierte Jubiläum im Regine-Hildebrandt-Haus in Moers

Rede von Erika Scholten - stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Moers

Der AWO Kreisverband Wesel e.V. feierte am 26.04. das 10-jährige Bestehen des Wohnheimes für chronisch Suchtkranke an der Rheinberger Str. 191 in Moers.

Namensgeberin für diese AWO Einrichtung ist die 2001 verstorbene SPD-Politikerin Regine Hildebrandt.

Bernhard Scheid, Geschäftsführer des AWO Kreisverbandes erinnerte in seiner Festrede vor den mehr als 70 Gästen an die spannende Geschichte und Umbau-Phase der ehemaligen Reform-Gaststätte nach Lehmpastor Felke und dem späteren Restaurant der Familie Eikschen. Zur Einweihungsfeier im Jahr 2003 war auch der Sohn, Jan Hildebrandt, persönlich angereist.

Zu den Gästen, die im Jahr 2013, die Konzeption, den Wirkungsgrad im Kreis Wesel und die Arbeit der AWO MitarbeiterInnen des Regine-Hildebrandt-Hauses würdigten, zählten an diesem Tag der ehemalige Bürgermeister Rafael Hofmann, die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Moers Erika Scholten und Dr.med. Beate Reuschel von der Sankt Camillus Fachklinik in Duisburg-Walsum.

Auch eine Reihe von ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohnern waren der Einladung zu den Feierlichkeiten gefolgt, um sich noch einmal für die professionelle Unterstützung und die hilfreiche Begleitung im ganz normalen Lebensalltag bei den MitarbeiterInnen der AWO Einrichtung zu bedanken.

Robert Khatal, Abteilungsleiter für den Fachbereich Gesundheitspolitik im AWO Kreisverband Wesel e.V. und gleichzeitig auch Einrichtungsleiter im Regine-Hildebrandt-Haus, bedankte sich bei allen Bewohnerinnen und Bewohnern, die mit viel Engagement die Räume und das Programm für die Jubiläumsfeier auf die Beine gestellt hatten.

Er dankte auch den zahlreichen Kooperationspartnern, die im Laufe der letzten Jahre zu einem gut funktionierenden Netzwerk zusammengewachsen sind, beginnend mit den niedergelassenen Ärzten und der örtlichen Suchtberatungsstelle der Caritas bis hin zum Jobcenter des Kreises Wesel und der Apotheke am Königssee.

Denn einer von Regine Hildebrandts‘ Leitsätzen: „Erzählt mir doch nich, dasset nich jeht!“ trifft voll und ganz auf die Zielsetzung der AWO Einrichtung zu. Viele Akteure tragen ihren Teil dazu bei, die BewohnerInnen zu einem Zustand der „zufriedenen Abstinenz“ zu verhelfen, wie es Dr. Beate Reuschel zum Ausdruck brachte. Dazu gehört von Seiten der ehemaligen Suchterkrankten viel Mut, Wille, Disziplin, durchlebte Tiefpunkte und immer doch noch die eine Möglichkeit zu finden, sein eigenes Leben wieder völlig selbstständig und selbstbestimmt in die Hand zu nehmen.


Regine-Hildebrandt-Haus

Das Angebot im Regine-Hildebrandt-Haus richtet sich an Menschen, die aufgrund langjährigen Alkoholmissbrauchs die langfristige Versorgung einer stationären Einrichtung benötigen. Sowie an Menschen, die eine eigenständige Lebensweise anstreben.

Die Einrichtung verfügt über zwei Wohngruppen, die ausschließlich mit Einzelzimmern ausgestattet sind. Beide Wohngruppen sind behindertengerecht konzipiert.

Eine zusätzliche Trainingswohngruppe bereitet die BewohnerInnen auf ein selbständiges Leben außerhalb des Heimes vor.


Zertifizierte Qualität

Im November 2012 wurde die Einrichtung Regine-Hildebrandt-Haus im Rahmen der kreisweiten Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems des AWO Kreisverbandes Wesel e.V. erfolgreich geprüft und zertifiziert. Auch in dieser AWO Einrichtung wurden nach dem sogenannten „Tandem-Konzept“ die europäisch einheitlichen ISO-Normen und die bundesweit einheitlichen AWO-Qualitätskriterien in die fachliche Arbeit eingebettet.



Foto:

Robert Khatal

Einrichtungsleiter
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Kontakt:
AWO Wohnheim für Suchtkranke »Regine-Hildebrandt-Haus«
Rheinberger Str. 189
47445 Moers
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Tel.: (02841) 9421-63
Fax: (02841) 8880731
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