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AWO Seniorendienste:

Eine tolle Leistung

Das AWO-Seniorenzentrum Elisabeth-Selbert-Haus in Friedrichsfeld hat in der Qualitätsprüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) Bestnoten erreicht.

Jürgen Muschalek, Leiter der Friedrichsfelder Einrichtung, ist zu Recht stolz. „Wir freuen uns alle über das sehr gute Ergebnis der letzten Überprüfung“, sagt er, „schließlich habe man sich im Laufe der letzten Jahre kontinuierlich verbessert.“ So erreichte das Haus erstmalig die Gesamtnote 1,0. Neben den makellosen Ergebnissen in den Bereichen Umgang mit Demenz, soziale Betreuung sowie hauswirtschaftliche Leistungen war das hervorragende Abschneiden der Pflege ausschlaggebend, denn schließlich werden allein in diesem Schwerpunktbereich circa 1000 Fragen zur Beurteilung der Qualität überprüft. 

Der MDK überprüft einmal jährlich und unangemeldet Pflegeeinrichtungen und geht dabei nach einem 110-seitigen Fragen-Katalog vor: „Da wird beispielsweise abgefragt, ob die Medikamentenvergabe richtig dokumentiert wird, wie der Umgang mit demenzkranken Bewohnern aussieht oder ob man auf dem neuesten Stand ist, was Wundbehandlung, Sturzprohpylaxe oder Ernährung angeht“, erklärt Jürgen Muschalek. Und was die Prüfer in Friedrichsfeld gesehen haben, war kaum zu beanstanden.

AWO MDK

In Friedrichsfeld freut man sich aber auch über Möglichkeiten, die die großzügigen Räumlichkeiten und die wohnliche Atmosphäre des Hauses eröffnen. Das Gebäude, die Flure und Zimmer des Elisabeth-Selbert-Hauses, sind sehr groß und sorgen für eine freie Atmosphäre. Jeder Wohnbereich verfügt über drei Gemeinschaftsräume, und die Architektur ermöglicht flexible Lösungen für zielgruppenorientierte Konzepte. So etwa für die Bewohner, die an Demenz erkrankt sind. Sie leben in einem eigenen Wohnbereich – eine Besonderheit in einem Seniorenzentrum. „Wir können deshalb sehr individuell auf diese Menschen eingehen“, betont Jürgen Muschalek. Die Einrichtung erleichtert die Orientierung, und Räume mit Möbeln aus den 50iger und 60iger Jahren tragen dazu bei, dass sich dementiell veränderte Bewohner in ihrer Umgebung wohl fühlen.

Viel Unterstützung erfährt das Elisabeth-Selbert-Haus von Ehrenamtlern, etwa durch den Besuchsdienst der Kirche. „Wir haben da eine sehr gute Zusammenarbeit“, sagt Ute Ortmann vom Sozialen Dienst. Eine tolle Abwechslung sind auch die „Hundebesuche“. Ein Ehrenamtler kommt mit ihrem Bordercollie „Vin“ einmal im Monat vorbei. Das Tier scheint die Bedürfnisse der Menschen genau zu erspüren. Selbst pflegebedürftige Bewohner entspannen sich, nehmen ihr Umfeld aufmerksamer wahr und freuen sich richtig über den ungewöhnlichen Besucher.

Die insgesamt über 100 Mitarbeiter der Einrichtung arbeiten das ganze Jahr daran, die Abläufe und Angebote zu verbessern. „Wir ruhen uns nicht auf unseren Noten aus. Wir wissen genau, welche Verbesserungen noch erzielt werden können“, sagt Jürgen Muschalek, „ und auch auf die nächste Prüfung möchten wir natürlich gut vorbereitet sein.“



Foto:

Roswitha Kerkhof

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Kontakt:
AWO Seniorenzentrum »Elisabeth-Selbert-Haus«
Hügelweg 37
46562 Voerde
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Tel.: (0281) 3192-0
Fax: (0281) 3192-500
kerkhof.esh@awo-kv-wesel.de
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Einrichtungsleiter Jürgen Muschalek

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Gartenansicht des Elisabeth-Selbert-Haus


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Download AWO ESH MDK-Bericht (154 kB)
Ausführlicher Bericht des MDK Nordrhein (16 Seiten)