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AWO Ausbildungsoffensive:

Neuer Kita-Ausbildungsjahrgang startet bei der AWO

Es soll immer noch Menschen geben, die glauben, in Kindertagesstätten wird nur gespielt und verwahrt. Diese Menschen hätten dabei sein müssen, als der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Wesel jetzt den neuen Ausbildungsjahrgang der künftigen Erzieherinnen und Erzieher begrüßt hat. Denn von Spielen und Verwahren war nicht die Rede, aber davon, dass das Kind im Mittelpunkt steht, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kitas nicht bevormunden, sondern begleiten und die kleinen Mädchen und Jungen in ihrem Forscher- und Lerndrang unterstützt werden – alles auf wissenschaftlicher Grundlage.

13 junge Frauen und ein junger Mann haben mit ihrer Ausbildung in den Kindertageseinrichtungen der AWO begonnen. Ein besonderer Jahrgang, denn er steht für den Auftakt einer Ausbildungsoffensive beim Kreisverband, wie Präsident Ibrahim Yetim, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Bernd Riekemann und der Leiter des Geschäftsbereichs Kinder- und Jugendpolitik Benjamin Walch bei der Begrüßung erläuterten. Damit wolle die AWO dem Fachkräfte- und Azubimangel begegnen, so Walch. Die 14 Neuen seien nur der Anfang, „ab dem nächsten Kindergartenjahr soll es in allen 23 Einrichtungen Azubis geben“. Und: Die jungen Frauen und Männer gebe es zusätzlich zum üblichen Personalschlüssel. „Wir wollen euch die Gelegenheit geben, gut zu starten und schonend in den Beruf einzusteigen“, versprach Walch. Bei der Ausbildungsoffensive beschränkt sich die AWO nicht nur auf den Kitabereich. In den vier Seniorenzentren, den zwei Tagespflegeeinrichtungen und den beiden ambulanten Pflegediensten im Kreis seien zum Beispiel aktuell 60 Azubis beschäftigt.

13 künftige Erzieherinnen und ein künftiger Erzieher wurden zum Ausbildungsstart bei der AWO mit Blumen und vielen Infos begrüßt

Die jungen Menschen hätten mit ihrer Entscheidung für die AWO eine gute Wahl getroffen, betonte Ibrahim Yetim. „Wir sind ein sozialer Verband. Wir sind ein Arbeitgeber, der den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viele Chancen bietet, auch nach der Ausbildung, und wir sind als Arbeitgeber nah bei den Menschen.“ Ein Markenzeichen der AWO. „Es kommt nicht darauf an, möglichst hohe Gewinne zu erwirtschaften, sondern den Menschen zu helfen.“ Kurz: „Ein Träger, der das Wohl der Menschen im Auge hat.“
Und ein großer Träger, wie im Vortrag von Christina Etzold deutlich wurde. Sie ist zuständig für die pädagogische Fachberatung für Kitas beim AWO Kreisverband und hatte viele Zahlen parat. 23 Einrichtungen unterhält die AWO im Kreis, davon sind 14 Familienzentren. 320 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an den verschiedenen Standorten beschäftigt und zuständig für 1400 Kinder. Neben den Zahlen hatte sie auch das wissenschaftliche Rüstzeug für die künftigen Erzieherinnen und Erzieher dabei, sprach Komplexe wie Entwicklungspsychologie, Pädagogik-Konzepte oder Bindungs- und Bildungsforschung an, um dann die Werte in den AWO-Kitas am Ende so zu formulieren: „Einfühlen statt erziehen, ein ehrliches Interesse für das Gegenüber, Erwachsene, die auf Macht verzichten und Lernende unter Lernenden sind.“

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Bildunterzeile: 13 künftige Erzieherinnen und ein künftiger Erzieher wurden zum Ausbildungsstart bei der AWO mit Blumen und vielen Infos begrüßt. Und zwar von (oberste Reihe von links): Christina Etzold (pädagogische Fachberatung für Kitas), Ibrahim Yetim (Präsident), Dr. Bernd Riekemann (stellv. Vorstandsvorsitzender),  Benjamin Walch (Geschäftsbereichsleiter Kinder- und Jugendpolitik). Foto: Marc Albers





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